Die Dülmener Wildpferde

Created on Mittwoch, 19 Apr 2017 07:38:33

Die Dülmener haben eine Gruppe angemeldet, die sich am Samstag Nachmittag auf dem Springplatz präsentieren wird.
Das aus der Frühzeit der Domestizierung des Pferdes stammende halbwilde Kleinpferd der nord-deutschen Bruch- und Moorlandschaften wurde in einer Herde im Meerfelder Bruch nahe der Kreis-Stadt Dülmen bis auf die heutige Zeit erhalten. Bereits 1316 wurden die Wildbahn-Ponys erwähnt und konnten trotz Vermischung mit anderen Hauspferderassen ihr charakteristisches Aussehen bewahren.

Mitte des vorigen Jahrhunderts erwarb Herzog Alfred von Croy das Meerfelder Bruch, zäunte es ein und schaffte damit die Voraussetzung zum Erhalt dieser frei gehaltenen Herde. Im etwa 360 ha großen Gebiet leben heute rund 350 Zuchtstuten und die dazugehörigen Hengste.

Die Wildbahnherde war und ist daher ein geeignetes Studienobjekt der Verhaltensforschung des Pferdes. Wichtige Erkenntnisse für die allgemeine Pferdezucht wie Verhaltensweisen, artgerechte Haltung oder auch die Ausbildung konnten hier gewonnen werden.
Am letzten Sonnabend im Mai eines jeden Jahres wird im Meerfelder Bruch ein Volksfest besonderer Art gefeiert: Aus der Wildbahnherde werden die Hengstjährlinge aus dem Herdenverband selektiert und eingefangen. Anschließend findet eine Auktion statt und viele Jährlinge finden dann eine neue Heimat. Auch einige Stuten werden selektiert und verkauft, um die Population in den erwünschten Grenzen zu halten.

http://ig-duelmener.de/

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5. - 7. Mai 2017
Reitanlage Rodebachtal in Gangelt-Niederbusch

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